Studie: Wir essen immer chaotischer

Statt dreimal am Tag wie früher essen die meisten Menschen laut einer App-Studie deutlich häufiger. Das könnte einen neuen Ansatz zum Abnehmen liefern.

rühstück, Mittag-, Abendessen: Was für unsere Eltern noch die Regel war, ist heute Schnee von gestern. Zumindest in den USA essen die meisten Menschen heute völlig unregelmässig und über einen Zeitraum von mehr als 15 Stunden hinweg. Dies zeigt eine Studie, für die Forscher erstmals die exakten Ernährungsdaten Freiwilliger sammelten – mit Hilfe einer Smartphone-App.

Für die Studie baten die Ernährungsforscher des renommierten Salk Instituts für Biologische Studien in La Jolla (Kalifornien) mehr als 150 Freiwillige, ihr Essen über drei Wochen zu fotografieren. Zugleich sammelten sie mittels einer App die zeitlich und örtlich exakten Ernährungsdaten der Teilnehmer.

Essen am Klavier

Durch die Foto-App gaben die Teilnehmer ihr tatsächliches Essverhalten weiter. Demnach futterte mehr als die Hälfte der gesunden Erwachsenen sehr unregelmässig und praktisch über die gesamte Wachphase hinweg. Nur ein Viertel der Kalorienmenge nahmen die Teilnehmer bis zum Mittag zu sich, dafür mehr als ein Drittel nach 18 Uhr.

Für zusätzliches Durcheinander sorgte die Verschiebung zwischen Werktagen und Wochenende. Auch seien Mahlzeiten am Klavier, im Bett, auf der Fernseh-Couch oder beim Tanken eingenommen worden, wie das Team um Satchidananda Panda im Fachjournal «Cell Metabolism» schreibt.

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Bild: Colourbox.com/Uros Zunic



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