Leidenschaft – Innovation & Qualität

Introdrink ist ein junges Unternehmen, welches Trend- und Lifestyle-Getränke exklusiv importiert und auf dem Schweizer Markt vermarktet und vertreibt.

Neben trendigen Limonaden und Eistee aus Südafrika umfasst das Portfolio auch internationale Biere wie Kona aus Hawaii und Budweiser aus Tschechien.

„Geschäftsführer“: Herr Niederer, erzählen Sie uns zuerst etwas über sich. Wer sind Sie?
Oliver Niederer: Ich bin verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern. Seit 1. Januar 2014 bin ich Partner und Geschäftsführer bei Introdrink. Beruflich war ich schon immer in der Konsumgüterindustrie tätig. Zuerst 12 Jahre bei Heineken Schweiz als Sales Manager und danach 12 Jahre bei Campari in verschiedenen Funktionen auch im Ausland.

Introdrink nennt sich „The innovative drink company“. Was machen Sie genau?
Introdrink ist ein junges Unternehmen, welches Trend- und Lifestyle-Getränke exklusiv importiert und auf dem Schweizer Markt vermarktet und vertreibt. 0815-Produkte wird man bei uns keine finden, sondern interessante, trendige Nischenprodukte, die in der Schweiz sonst nicht oder nur schwer erhältlich sind. Wir setzen aber auch auf Getränke mit Zusatznutzen, wie zum Beispiel das glutenfreie Estrella Daura Bier aus Spanien. Ziel ist es, unsere Produkte mit einem konsequenten Markenaufbau in der Schweiz zu etablieren.

Welches sind die wichtigsten Marken in Ihrem Sortiment?
Natürlich sind alle unsere Produkte für uns wichtig. Herausstreichen möchte ich aber das glutenfreie Estrella Bier, mit dem wir bei Coop vertreten sind und natürlich das original Budweiser Bier aus Tschechien, das wir seit 2015 exklusiv in der Schweiz vertreiben.

Was bieten Sie Ihren Kunden – neben dem Vertrieb Ihres Getränkesortiments – als Mehrwert?
Introdrink will mehr sein als nur eine Vertriebsfirma. Wir sehen uns auch als Vermarktungsfirma und engagieren uns deshalb stark im Markenaufbau, um unsere Produkte auf dem Schweizer Markt langfristig zu positionieren und zu etablieren. Ein weiterer Mehrwert ist sicher auch unser starkes Netzwerk in der Gastronomie. Und wir unterstützen unsere Kunden mit Produktschulungen, um Ihnen unsere innovativen Produkte näher zu bringen.

Introdrink hat ein kleines, aber globales Sortiment. Sie importieren zum Beispiel Bier aus Hawaii. Macht das in der heutigen Zeit noch Sinn?
Ich denke es macht dann Sinn, wenn für das Produkt ein Markt, resp. eine Nachfrage da ist. Das Kona Bier aus Hawaii, das Sie ansprechen ist vor allem in der Surferszene sehr beliebt und in der Schweiz hat es sehr viele Konsumenten die eine hohe Affinität zur Surfszene haben. Kona Bier trifft genau die Ansprüche dieses Zielpublikums.

Nach welchen Kriterien evaluieren Sie neue Getränke für Ihr Sortiment?
Wir erhalten fast täglich Produktmuster von neuen Getränken aber nur die wenigsten finden Aufnahme in unser Sortiment. Wichtige Kriterien sind für uns, dass es sich um ein Nischenprodukt mit Ausbau-Potential handelt. Die Produkte müssen aussergewöhnlich und trendig sein und natürlich auch geschmacklich überzeugen.

2015 haben Sie den Budweiser Import GmbH übernommen. Wie ist es dazu gekommen?
Als wir erfahren haben, dass ein Nachfolger gesucht wird, haben wir sofort Kontakt aufgenommen. Wir konnten die Brauerei mit unserem Businessplan überzeugen und haben den Zuschlag erhalten.
Wir freuen uns sehr diese Marke mit Kultcharakter in unserem Sortiment zu haben.

Welche Ziele haben Sie sich in Bezug auf den Vertrieb von Budweiser Bier in der Schweiz gesetzt?
Als bekannter ehemaliger Eishockey-Spieler und passionierter Golf- und Tennisspieler hat Jaroslav Krupicka mit Budweiser vor allem den Sportbereich gut abgedeckt. Unser Ziel ist es weitere interessante Segmente zu erschliessen. Dazu gehört vor allem auch das junge, urbane Publikum.

Was haben Sie für die nächste Zukunft geplant?
Im Moment liegt unser Fokus darauf, die Marke Budweiser breiter im Schweizer Markt zu etablieren. Ansonsten haben wir nichts neues und weltbewegendes in der Pipeline. Aber das kann sich in
der heutigen Zeit schnell ändern. Es kommen immer wieder interessante Produkte auf den Markt und hat man ein solches an der Hand, muss man schnell handeln, damit einem das niemand von der Nase
wegschnappt. Deutschland ist im Getränkebereich sehr innovativ: Neue Limonaden, neue Gins, Whiskys kommen fast täglich auf den Markt. In der Schweiz muss man innovative Neuentwicklungen fast mit der Lupe suchen.

Woran liegt das?
Das hat einerseits natürlich mit der Grösse des Landes zu tun. Andererseits sind in Deutschland aber auch die Investitionskosten tiefer als bei uns. Und dann spielt auch eine Rolle, dass bei uns 90 Prozent des Detailhandels von Migros und Coop beherrscht werden. In Deutschland ist der Retailbereich vielfältiger und damit auch die Absatzmöglichkeiten breiter gefächert.

Wenn Sie im Ausgang sind, welchen Drink bestellen Sie bevorzugt an der Bartheke?
Bei den alkoholfreien Getränken am Liebsten eine Galvanina Century Limonade Pompelmo Rosso. Sonst einen Bourbon Soda oder einen Campari – alte Liebe rostet nicht.

Weitere Informationen zu Introdrink finden Sie hier.

Das Interview wurde von Michel Häfeli für die aktuelle Ausgabe des „Geschäftsführer“ durchgeführt.

Bild: Xing

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