Das digitale Erfolgsrezept von Casa Ferlin in Zürich

Hausgemachte Ravioli, Kalbsfilet an Zitronensauce und ein sämiges Mousse au Chocolat: Im Zürcher Restaurant Casa Ferlin weiss die Kundschaft genau, was sie erwartet. Denn seit über 50 Jahren offeriert das klassische Restaurant italienische Spezialitäten vom Feinsten.

Im persönlichen Gespräch verrät der Geschäftsführer Franz Ferlin, wie er auch im hart umkämpften Zürich an immer neue Kundschaft gelangt.

Wie haben Sie den Schritt vom traditionellen Reservationsbuch zur webbasierten Verwaltung von Reservationen geschafft?

Ferlin: Ausschlaggebend waren unzählige Tischreservationen, welche wir per E-Mail erhalten haben, die ich immer persönlich beantwortet habe. Das war sehr zeitintensiv, weshalb ich nach neuen Lösungen suchte. Auf meinem iPad habe ich dazumal eine kostengünstige Light-Version von Localina installiert. Und schon in kurzer Zeit konnte ich diese elektronische Lösung erfolgreich einsetzen.

Wie haben denn langjährige Stammgäste auf die neue Technik reagiert?

Ferlin: Wir hatten nie negative Reaktionen. Dies liegt aber wohl auch daran, dass die Nutzer-Führung von Localina sehr einfach und unkompliziert ist.

Haben die Tischreservationen denn zugenommen?

Ferlin: Eindeutig ja. Ich erhalte ja regelmässig eine Übersicht mit allen Buchungen. Und diese zeit seit Jahren nach oben. Da unser Lokal am Samstag und Sonntag geschlossen ist, kriegen wir sehr viele Reservationen am Sonntag auf dem elektronischen Weg für die darauffolgende Woche.

Insbesondere bei Sekretärinnen ist die elektronische Reservationsmöglichkeit sehr beliebt, da man umgehend eine Bestätigung erhält und einen Lunch-Termin somit fix in der Agenda eintragen kann.

Casa Ferlin - Buchungssystem

Werten Sie aus, welche Gäste häufiger kommen und weniger nicht?

Ferlin: Ja, ich schaue mir die Reservationen sehr genau an. Stammgäste haben ihre Lieblingstische, wobei es eine Rolle spielt, ob sie alleine kommen oder in Begleitung.

Wie hat sich die Kundschaft im Laufe der Jahre verändert?

Ferlin: Der Zeitfaktor wird heutzutage immer wichtiger. Dies merken wir insbesondere am Mittag, wo wir am häufigsten den Tagesteller wie hausgemachte Ravioli und Salat verkaufen. Aber eine Stunde müssen Sie beim Restaurantbesuch bei uns schon einberechnen.

Zürich ist gastronomisch ein umkämpftes Pflaster…

Ferlin: … und umso wichtiger ist es, im Internet gut vertreten zu sein und neue Gäste anzusprechen. Ausser vielleicht der Kronenhalle verschwinden immer mehr traditionelle Gastronomiebetriebe. Aber Casa Ferlin ist im digitalen Zeitalter angekommen und es wird uns auch in 50 Jahren noch geben… (lacht)

Das Interview wurde von Swisscom Directories AG geführt.

Den Original-Beitrag finden Sie hier.

Bilder: zvg

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