Zürcher krempelt die Titlis-Bahnen um

„Das ist kein Wollen, sondern ein Müssen!“ Der neue Verwaltungsrat Michel Péclard hat klare Vorstellungen vom künftigen Verpflegungsangebot der Titlis-Bahnen. Der Einfluss der Gastronomie werde massiv unterschätzt.

„Wenn man gefragt wird, was das Wichtigste an einem Skiort ist, ist es nur logisch, dass Pisten, Schneesicherheit und Transportmöglichkeiten zuerst erwähnt werden“, sagt Michel Péclard. Doch wenn an verschiedenen Orten ähnlich gute Verhältnisse herrschen, wohin geht man dann? „Dorthin, wo auch die Beizen gut sind, wo man etwas erlebt, wo einem Ferienstimmung geboten wird.“ In vielen Wintersportdestinationen werde der Einfluss der Gastronomie massiv unterschätzt. „Da haben uns die Österreicher längst überholt.“ Gnade findet in den Augen des Gastronomen, der in Hurden am Zürichsee wohnt, eigentlich nur das Wallis. Dort werde die Gastronomie inszeniert. Angeboten würden oft einfache Gerichte, aber mit Frischprodukten richtig gut zubereitet.

In Engelberg ist man sich unterdessen sehr wohl bewusst, dass es bei der Gastronomie am Titlis noch Luft nach oben gibt. Deshalb wurde Michel Péclard im März in den Verwaltungsrat der Titlis-Bahnen berufen – sein erstes Verwaltungsratsmandat überhaupt. Der erfolgreiche Unternehmer besitzt mit seiner Pumpstation Gastro GmbH inzwischen neun Restaurants, darunter Fischers Fritz in Wollishofen, das Coco am Paradeplatz und das Café Schober in Zürich oder die Berghütte Arosa. Und der lebhafte, eloquente Vollblutgastronom hat auch in Engelberg bereits erste Pflöcke eingeschlagen.

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Bild: Philipp Unterschütz / OZ



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