Trendiges Hostel statt dumpfer Club

Der „Knast“ öffnet wieder: Nach Jahren der Ungewissheit und Problemen rund um den Club des Jail-Hotels öffnet der „Knast“ seine Tore am 1. Juni wieder. Die Knast AG übernimmt damit den Betrieb mit rund 60 Hotelzimmern und wird zu einem Treffpunkt für Reisende und Luzerner.

Am Löwengraben 18 im ehemaligen Gefängnis – den Luzernern besser bekannt als Knast – kehrt bald wieder Leben ein. Nach aufwändiger Restaurierung und der Entrümpelung im ehemaligen Club kehrt wieder Leben ein. Die Gebr. Amberg Bauunternehmung AG als Eigentümerin hat entschieden, das Hostel jungen und doch bereits erfahrenen Hoteliers und Gastronomen zu übergeben. Mit im Leitungs-Team sind Benjamin Egli, Pascal Wirz, Janine Parolini, Dominik Grossenbacher und Samuel Vörös.

Der Startschuss für den neuen Betrieb ist auf Anfang Juni angesetzt. Die Geschäftsführung übernimmt Pascal Wirz, der bereits das Restaurant Mill’feuille am Mühlenplatz erfolgreich leitet. Und so nimmt er die Antwort auf die wohl wichtigste Frage für die lange geplagten Anwohner gleich vorweg: „Es wir keinen Clubbetrieb mehr geben; neu ist mit den üblichen Gastronomieöffnungszeiten Dienstschluss.“ Im Restaurant und der Bar sollen sich die Hostel-Gäste mit Einheimischen treffen. Anfangs bei Bier und Wurst, ab der „echten“ Eröffnung im Oktober dann im neuen Gastrokonzept. „Und selbstverständlich nutzen wir die Top-Lage auch, um die WM-Spiele auf Grossleinwand zentral zu zeigen“, fügt Wirz freudig an.

„Knast Pre-Opening“ als Zwischenlösung
Seit dem Betriebsschluss der vormaligen Pächter ist das Hotel im grossen Stil renoviert worden. Projektverantwortlicher Bruno Amberg bestätigt: „Sämtliche Bäder wurden durch Neue ersetzt, die Böden in den Zimmern erneuert, alle Wände und Decken frisch gestrichen, die Geräte in Küche und Restaurant ausgetauscht und die Zimmer mit vielen neuen Möbeln ausgestattet.“ Ziel ist es, das witzige Knast-Konzept als Hostel im untersten Preissegment Luzerns zu positionieren und mit diesem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis als Hotel für budgetbewusste und kontaktfreudige Reisende zu trumpfen. Aufgrund der kurzen Zeitspanne bis zur Eröffnung, ist eine Zwischennutzung unter dem Motto „Knast Pre-Opening“ geplant – eine Bierbar mit toller Stimmung sowie Wurst, Brot und andere Kleinigkeiten. Erste Gespräche mit der Stadt haben bereits stattgefunden, eine Bewilligung ist jedoch noch nicht ausgesprochen.

Regulärer Hotelbetrieb ab Herbst/Winter 2018
Gegen Ende des Jahres wird die Zwischennutzung durch den regulären Hostelbetrieb ersetzt. Dann ist Benjamin Egli für die Gastronomie und die Bar verantwortlich – vorerst gibt es dazu jedoch nur zu sagen: es geht in Richtung Benis zweiter Heimat – er ist mir einer Japanerin verheiratet.

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Quelle: Schatz AG
Bild: Projektleiter und der Geschäftsführer der Knast AG

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