Brot und Ernährung – Warum Brot ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung ist

Ob als wichtigste Mahlzeit des Tages zum Frühstück, als schneller Imbiss oder Snack zwischendurch, ob als Beilage zu Suppen und Salaten oder als Begleitung zu einem feinen Menü – Brot ist aus unserem Speiseplan nicht wegzudenken.

Als besonders vielseitiges Nahrungsmittel ist Brot in unseren Breitengraden seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Ernährung und geniesst in seinen unzähligen Varianten grossen Stellenwert in der täglichen Nahrungsaufnahme.

Wichtiger Bestandteil des Speiseplans
Vor allem mit dem in der modernen Küche zentralen Fokus auf gesunde Ernährung und einem wachsenden Bewusstsein gegenüber Unverträglichkeiten halten sich die Vorurteile, dass Brot ungesund sei und dick mache, hartnäckig. Doch diese Vorurteile sind unbegründet, denn: erstens ist Brot – und hier vor allem Vollkornbrot und dunkle Brotsorten – ein natürlicher Energiespender und zweitens macht nicht das Brot dick, sondern allenfalls die gewählten zucker- oder fetthaltigen Aufstriche und Beläge. Ohne Aufstrich oder mit gesunden Varianten belegt ist Brot nicht nur schmack- und nahrhaft, sondern dient als Energielieferant.

Nicht das Brot selbst macht dick, sondern die Art des Belags: Gesunde Variante mit Avocado, hart gekochten Eiern und Pinienkernen (Quelle: Foodie Factor via Pexels)

Nahrhafter und gesundheitsfördernder Energielieferant
Weizen beispielweise liefert neben wertvollen Nahrungsfasern, Vitaminen und Mineralstoffen auch Energie in Form von Stärke, wobei die Nährstoffe beim Mahlen erhalten bleiben. Mit einem hohen Anteil an Vitamin B und diversen Mineralien ist Vollkornbrot ein wichtiger Energielieferant, der nachhaltig satt macht und sich daher besonders gut als vollwertige Mahlzeit, als Zvieri beim Sport oder für Kinder, die einen erhöhten Energieverbrauch haben, eignet. Wie die Vitamine befinden sich auch die Mineralstoffe in den Randschichten des Getreidekeimlings, weshalb Vollkornbrote mit ihrem ungeschroteten Getreide die meisten Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten.

Dunkle und Vollkornbrotsorten sind besonders nahrhaft und gesund – es darf durchaus gemischt werden (Quelle: Pexels)

Neben seinen Eigenschaften als Energielieferant ist Brot auch gesundheitsfördernd, denn die Nahrungsfasern (Ballaststoffe), die das Sättigungsgefühl verstärken, wirken sich auch positiv auf die Verdauung aus. Ein erhöhter Konsum von Getreide kann vor Verstopfung schützen und senkt das Risiko für Dickdarmkrebs. Da die verschiedenen Getreide unterschiedliche Nahrungsfasern enthalten, empfiehlt es sich, zwischen verschiedenen Brotsorten abzuwechseln und eine gesunde Mischung aus Roggen-, Hafer- oder Weizenbrot, insbesondere aus Vollkorn- und Ruchmehl, in den Speiseplan zu integrieren.

Dunkle und Vollkornbrotsorten haben einen hohen Anteil an Ballaststoffen und wirken daher verschiedenen Erkrankungen des Darmbereichs sowie erhöhten Cholesterinwerten und Diabetes vor. Besonders Vollkornbrote sind eine hervorragende Quelle für wertvolle, langkettige Kohlenhydrate und sorgen mit ebendiesen Kohlenhydraten, deren Aufnahme durch die zahlreich vorhandenen Nahrungsfasern gebremst wird, für langanhaltende Sättigung.

Helles, dunkles oder Vollkornbrot – verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Eigenschaften (Quelle: Pixabay via Pexels)

Im Gegensatz dazu enthalten Brote mit einem grossen Anteil an Weissmehl leicht verdauliches Getreide und die aufgenommenen Kohlenhydrate werden schneller verarbeitet, was für einen hohen und rasch wieder abfallenden Blutzuckerspiegel sorgt. Der Sättigungseffekt lässt schneller nach. Gerade bei älteren Menschen kommt es jedoch häufig zu einer schlechten Verträglichkeit von Vollkornprodukten, sie sollten daher die fehlenden Nahrungsfasern in Form von Hülsenfrüchten, Obst oder Gemüse zu sich nehmen.

Abwechslungsreiches Nahrungsmittel
Wie bei fast allen Dingen des Lebens gilt es auch bei der Ernährung ein gesundes Mittelmass zu finden und Brot als einen Bestandteil in den täglichen Speiseplan zu integrieren, anstatt sich ausschliesslich oder gar nicht davon zu ernähren.

Brot ist nach Fleisch und Milch der drittwichtigste Eiweisslieferant: 15 bis 20 Prozent des täglichen Proteinbedarfs werden durch Brot gedeckt. Getreide in Kombination mit Milch und Milchprodukten gewährleistet also eine optimale Proteinversorgung und Vollkornbrot mit fettarmen, eiweisshaltigen Beilagen – beispielsweise mageres Fleisch, magerer Käse, Eier, Gemüse und Salat – eignet sich besonders gut für eine vollwertige, gesundheitsbewusste Mahlzeit.

Brot mit Ei – ein gesunder Klassiker (Quelle: Trang Doan via Pexels)

Die folgenden sommerlichen Rezepte bringen Abwechslung in die tägliche Küche und sind nicht nur leicht verdaulich, sondern auch leicht gemacht:

Sommerlich leichte Kost – Toskanischer Brotsalat
Schnelle Mahlzeit zwischendurch – Sandwich
Saftig und frisch – Auflauf mit reifen Tomaten: schmeckt einfach fantastisch und macht Lust auf Urlaub 
Schnell und raffiniert – Baguetteschnitten mit Zucchini, Käse und Thymian 
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Süss und verführerisch – Kirschenkuchen
Für Veganer: Salzige und süsse Brotvariationen von FannieTheFoodie

Kirschen schmecken nicht nur im Kuchen oder als Confi, sondern auch als etwas anderer Brotbelag (Trang Doan via Pexels)

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