Winterhalter setzt auf IBM und SAP, maßgeschneiderte und hochverfügbare IT für innovative Spülsystem

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Die Winterhalter Gastronom GmbH schafft mit IBM Power Systems und Geschäftslösungen von SAP ein integriertes, zukunftsfähiges sowie hochverfügbares Gesamtsystem. Damit schafft der Spülspezialist IT-technisch die Grundlagen für weiteres Wachstum. Aufgrund der einfachen Administration und des geringen Wartungsaufwands bleiben auch die IT-Betriebskosten überschaubar.

Zwischen der heimischen Gutsschänke, dem Café in Florenz, der Bäckerei in New York, dem Luxushotel in Shanghai und der firmeneigenen Kantine gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit eine Gemeinsamkeit. Sie verwenden die leistungsfähigen Spülsysteme der Winterhalter Gastronom GmbH. Diese sorgen weltweit für blitzblank sauberes Geschirr, Besteck sowie Töpfe, Pfannen und Backbleche wie auch makellosen Glanz bei jedem Glas.

Innovative Spüllösungen
Das mittelständische Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt innovative Spüllösungen sowie maßgeschneiderte Spülküchen für Kunden aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Bäckerei und Metzgerei sowie für Kantinen, Mensen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Winterhalter hat sich frühzeitig und erfolgreich als Anbieter von Gesamtsystemlösungen, bestehend aus Spüllösungen, Produkten für die Wasseraufbereitung und die Reinigungshygiene sowie umfassenden Serviceleistungen, positioniert.

Integrierte IT unterstützt Wachstumsstrategie
„Unser internationaler wirtschaftlicher Erfolg beruht zum einen auf der hohen Qualität unserer Spülsysteme, zum anderen auf der raschen Anpassung an veränderte Kunden- und damit auch Marktanforderungen“, erklärt Erhard Klein, Leiter Datenverarbeitung und Organisation bei der Winterhalter Gastronom GmbH. Das belegen weltweit 22 Vertriebsniederlassungen sowie Vertriebspartner in über 50 Ländern. Derzeit liegt der Exportanteil bei rund siebzig Prozent.

Um seine Marktposition langfristig zu festigen sowie auszubauen, entschied der Varianten- und Serienfertiger, seine bislang heterogene Anwendungslandschaft zu konsolidieren und konzernweit alle Geschäftsprozesse und -vorfälle einheitlich und durchgängig abzubilden. Nach einem intensiven Auswahlprozess löste Winterhalter seine Alt-Systeme durch integrierte und zukunftsfähige Geschäftslösungen von SAP ab.

IBM-Plattformen: Ideal für den SAP-Betrieb
Seit Beginn des Jahres 2009 sorgt eine dreistufige SAP-ERP-Systemlandschaft inklusive der integrierten Personalmanagementlösung SAP ERP HCM für noch effizientere Arbeitsflüsse, insbesondere in der Produktion und beim Variantenmanagement. Als zweistufiges System garantiert seit Anfang Juni 2009 die Außenhandelslösung SAP GTS eine ATLAS-konforme Zollabwicklung. SAP CRM und SAP NetWeaver BW sind, ebenfalls als zweistufige Systeme, noch in der Implementierungsphase.

Nach intensivem Vergleich verschiedenster Plattformkonzepte und Sizing-Szenarien entschied sich Winterhalter die SAP-Systemlandschaft auf IBM-Infrastrukturlösungen zu betreiben. Zum einen vertraut Winterhalter seit rund 30 Jahren den stabilen, ausfallsicheren sowie wartungsarmen Geschäftssystemen von IBM und schützt so bestehende Investitionen und wichtiges Mitarbeiter-Know-how eines kompetenten iSeries-Teams. Zum anderen sind die IBM-Plattformen einfach zu administrierenden und eignen sich ideal für den Betrieb von SAP-Lösungen. „Beides trägt dazu bei, die Wirtschaftlichkeit des IT-Betriebs zu erhöhen und die Total Cost of Ownership zu senken“, verdeutlicht Erhard Klein.

Rund um die Uhr verfügbar
Da Winterhalter global und über verschiedene Zeitzonen hinweg agiert, müssen alle von der IT abhängigen Prozesse in Produktion und Verwaltung sowie zu Kunden und Partnern rund um die Uhr und in gleichbleibend hoher Qualität ablaufen. Das machte den Aufbau eines innovativen Hochverfügbarkeitsszenarios mit zwei räumlich getrennten Rechenzentren erforderlich, in denen alle Komponenten redundant ausgelegt sind. „Hochverfügbare und jederzeit ausfallsichere IT-Prozesse sind ein wesentlicher Eckpfeiler in unserer IT-Strategie“, betont Erhard Klein. „Außerdem ist damit eine Aufwertung unseres Unternehmens im Hinblick auf die aus Basel II resultierenden Anforderungen von Banken verbunden.“

Schneller Datenzugriff mit POWER6-Prozessoren
In diesem Szenario wird die bisherige Infrastrukturlösung, ein IBM System i5 Modell 550 POWER5+ mit vier Power5+ Prozessoren und 64 Gigabyte Hauptspeicher, im Remote-Rechenzentrum als Backup-Maschine eingesetzt.

Als neue Produktiv-Maschine führte Winterhalter das Modell IBM Power 550 Express i Edition (POWER6) mit vier POWER6-Prozessoren und 128 Gigabyte Hauptspeicher ein. Die leistungsfähige POWER6-Technologie in Verbindung mit dem Betriebssystem IBM i 6.1 (früher i5/OS V6R1) erhöht die Effizienz der Geschäftsabläufe, denn die SAP-Anwendungen lassen sich damit schnell ausführen. Als Datenbank nutzt Winterhalter den Datenbank-Server IBM DB2 Version 9. Dafür fallen keine zusätzlichen Kosten an, denn er ist integraler Bestandteil von IBM Power System.

Schlüsselfertig installiert durch kompetenten Partner
Mit der fachgerechten Installation der anspruchsvollen SAP-Systemlandschaft auf den beiden IBM-Infrastrukturlösungen sowie dem Aufbau einer Hochverfügbarkeitslösung beauftragte Winterhalter den IBM Premier Business Partner und SAP Service Partner basycs GmbH. Dieser schloss das Projekt quasi „schlüsselfertig“ innerhalb des veranschlagten Zeitraums und zum vereinbarten Preis ab.

„Die Berater von basycs überzeugten uns von Beginn an durch ihr umfangreiches und fundiertes Wissen, was den Betrieb von SAP-Lösungen im IBM-Umfeld angeht“, hebt Erhard Klein hervor. „Die Zusammenarbeit war in jeder Phase des Projektes strukturiert, harmonisch und unkompliziert, zudem gab es einen kontinuierlichen Wissenstransfer zu unserem internen IT-Team.“ Als vorteilhaft erwiesen sich auch die hervorragenden Kontakte der basycs-Berater sowohl zu IBM als auch zu SAP. Dadurch konnten Funktionsfehler am Betriebssystem IBM i Release 6.1 rasch behoben sowie erforderliche SAP-Patches rasch eingespielt werden. Aufgrund der positiven Erfahrungen denkt Erhard Klein darüber nach, basycs künftig auch mit neuen Aufgaben zu betrauen, etwa dem Hotline-Support oder der Betreuung der SAP-Basis.

Dynamische LPARs, schnelle Transaktionen
Die Berater von basycs definierten aus Performance-Gründen in den beiden IBM-Business-Systemen insgesamt fünf logische Partitionen (LPAR) und verteilten darauf die SAP-Anwendungen. Die Produktivsysteme von SAP ERP und SAP GTS laufen nun in einer LPAR der IBM Power 550 Express i Edition, auf einer zweiten LPAR ist das produktive SAP-CRM-System installiert. Das IBM-i5-System 550 Power5+ wiederum beherbergt in einer Partition das Produktivsystem von SAP NetWeaver BW und in einer zweiten alle SAP-Entwicklungs- und Testsysteme. Eine dritte LPAR fungiert schließlich als Backup für das produktive ERP-System.

Den logischen Partitionen werden System-Ressourcen wie Prozessoren und Hauptspeicher je nach Bedarf automatisch sowie dynamisch zugeordnet. Dadurch laufen selbst bei Spitzenlasten, etwa auf dem ERP-System, Transaktionen sowie Kommunikationsprozesse sehr schnell und die Antwortzeiten sind kurz.

Innovative Hochverfügbarkeitslösung mit XSM
Den Aufbau einer innovativen Hochverfügbarkeitslösung ermöglichte die IBM-Technologie für Cross-Site-Mirroring (XSM) in Verbindung mit unabhängigen Disk-Pools, sogenannten Independent Auxiliary Storage Pools (iASP). Sämtliche SAP-Daten aus der Produktiv-Maschine werden jetzt laufend automatisch in der gleichen logischen Reihenfolge auf die Backup-Maschine im Remote-Rechenzentrum gespiegelt.

Technisch gesehen ist in der Produktiv- und in der Backup-Maschine jeweils ein iASP definiert. Diese verbindet die XSM-Lösung zu einem Cluster. Der schnelle und sichere Datenaustausch erfolgt per Fibre-Channel-Protokoll über vier Glasfaserkabel, die jeweils paarweise über getrennte Switches miteinander verbunden und per VPN in einem separaten und damit vom restlichen Netzwerk getrennten Bereich gruppiert sind.

In wenigen Minuten umgeschaltet Fällt das produktive ERP-System aus, etwa aufgrund einer Störung oder eines K-Falls, oder wird es wegen geplanter Wartungsarbeiten heruntergefahren, kann Winterhalter nun binnen weniger Minuten auf das Backup-System umschalten. Das haben von basycs durchgeführte Tests ergeben. Damit können die SAP-User wie gewohnt und fast ohne Unterbrechung weiterarbeiten. Ist das Produktiv-System wieder verfügbar, wird die Spiegelung fortgesetzt und die Daten zwischen Produktiv- und Backup-System automatisch abgeglichen. Auch dieser Vorgang dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Weichen für weiteres Wachstum gestellt
Erhard Klein ist überzeugt: „Mit der zukunftsweisenden, einheitlichen und ausbaufähigen IT-Gesamtarchitektur, bestehend aus IBM-Infrastruktursystemen sowie Geschäftslösungen von SAP, stellen wir die Weichen für weiteres Wachstum. Die hierfür notwendigen Investitionen waren ein wichtiger Schritt in die Zukunft und werden sich rasch auszahlen.“ Sukzessive will Winterhalter weltweit alle Gesellschaften unter diesem IT-Dach vereinen. Geplant ist auch die Einführung einer Portallösung sowie die Verwendung des SAP Solution Managers für die interne und externe Bearbeitung von Support-Meldungen.

Firmenprofil Winterhalter Gastronom GmbH
Die Winterhalter GmbH wurde 1947 von Karl Winterhalter in Friedrichshafen am Bodensee gegründet. Heute führen Jürgen und Ralph Winterhalter, Sohn und Enkel des Firmengründers, das Familienunternehmen. Die Firma Winterhalter ist Gesamtsystemlöser für Spülmaschinen, Reinigerprodukte, Wasseraufbereitung und Zubehör, zudem weltweit anerkannter Spezialist im Gläserspülbereich. Ganzheitliche und kundennahe Spüllösungen sowie maßgeschneiderte Spülküchen für die Bereiche Gastronomie, Hotellerie, Bäckerei und Metzgerei sowie Gemeinschaftsverpflegung sind oberstes Firmenziel. Das Maschinenportfolio reicht von der kleinen Gläser- und Geschirrspülmaschine bis hin zur Mehrtankband- beziehungsweise Korbtransport-Spülmaschine. Produziert wird an drei Standorten: Meckenbeuren am Bodensee, Endingen am Kaiserstuhl und Rüthi in der Schweiz.

Bildmaterial:
Foto Erhard Klein sowie weitere Produktbilder können angefordert werden

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

basycs GmbH
Hochstr. 8
76703 Kraichtal
www.basycs.com

Stefanie Lamps
Marketing und Partnermanagement
Tel. : +49 (0) 7251 / 61 808-0
mobil: +49 (0) 172 / 920 62 26

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