Chinesischer Grossinverstor setzt auf Insektenrestaurants

Der neue Foodtrend zur Ergänzung der veganen Küche ist da!
Was haben rote Ameisen, Ameisenlarven, Heuschrecken, Grillen, Seidenraupen, Juni-, Wasser-, Mistkäfer, Schmetterlingslarven, Regenwürmer und Mehlwürmer gemeinsam? Man kann sie essen. Und dazu muss man jetzt nicht mehr nach China, Thailand oder Kambodscha fliegen. Den Endlich sind Insekten in der Schweiz als Nahrungsmittel zugelassen. Viele ekelt die Vorstellung, Insekten zu essen – doch wer das möchte, kann dies in Zukunft tun.
Chinesen greifen als erste diese Marktlücke in der Schweiz auf.
Für einen ersten Markttest im 2014 in Zürich, hatte  Ming Chan Jang den in China hochdotierten Küchenchef Huang Lee aus China eingeflogen. Anfangs kamen die Gäste aus Neugierde und kosteten ein, zwei Stück der Tierchen, die einzeln einen Franken kosten. Mittlerweile blickt er stolz auf eine Schar von Stammgästen, die ihre Heuschrecken längst nicht mehr skeptisch-neugierig und einzeln verzehrt.
Die Pilotphase in Zürich war so erfolgreich, dass Ming Chan Jang jetzt über 20 Millionen CHF in die Entwicklung und Aufbau einer neuen und auf Insekten spezialisierte Restaurantkette investieren will.
 
Asia Koch mit Wok beim Essen abfüllen
Wer will, kann heute kostenlos probieren.
Mit einem mobilen Foodtruck kocht Huang Lee heute für alle interessierten Gourmets ab 12:00 auf dem Bürkliplatz in Zürich.
Gesund und viel Protein
Insekten sind eine ausgezeichnete und ökologische Alternative für Protein, da weniger Land benötigt wird. Mehrere Unternehmen in der Schweiz sind bereits mit der Produktion von Insekten für Ming Chan Jangs Restaurants beauftragt.
Partner gesucht
Für zentrale Standorte in Zürich, Bern, Basel, Luzern, Genf und Lausanne werden noch verschiedene Lokale an Top Lage gesucht.
Fried insects.
Neben Insekten gibt es noch viele weitere interessante Produkte für die innovative Küche.  In der Schweiz als Lebensmittel zugelassen sind unter anderem auch Zuchtreptilien wie Krokodile, Schlangen oder Leguane. Auch Seeigel, Seesterne oder Seegurken sind erlaubt. Nicht zugelassen sind hingegen Affen, Wölfe oder Ratten. Weltweit haben mehr als zwei Milliarden Menschen Insekten auf dem Speisezettel. Gemäss der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) sind Grashüpfer oder Würmer eine umweltfreundliche Alternative zu Fleisch, weil sie unter anderem viel weniger Treibhausgase produzieren als z.B. Rinder.
Weitere Informationen zur Chinesischen Küche  
Mit Insekten kochen, Buchtipp
Es empfiehlt sich für Neugierige, andere Insektenarten nach Anleitung zuzubereiten. Etwa aus dem Insektenkochbuch von Ingo Fritzsche und seiner Frau Bubpa Gitsaga.
Weitere Infos zum Buch


 

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