The Capra. Purer Genuss in den Bergen.

Im autofreien Saas Fee liegt The Capra – das wohl lauschigste  Luxushotel, welches ich bisher besucht habe. Der Name wurde vom lateinischen Wort für Bergziege inspiriert, tummeln sich diese doch in und rund um Saas-Fee. Ich tummelte mich, trotz zahlreicher anderer Beschäftigungsmöglichkeiten, hauptsächlich im Capra herum. Genuss pur.

Nirgendwo sonst auf der Welt sind so viele 4000 Meter hohe Berge zu sehen. Unter anderem blickt man von der Capra-Terrasse auf den höchsten Berg der Schweiz, den Dom (4545 m). Diese Gipfel mit einem schneegekühlten Glas „Whispering Angel“, einem Klassiker der Côte d’Azur, zu bestaunen, ist einfach betörend.

SHIRLEYROSE

Nach dem Apéro auf der Terrasse, zog es mich in das La Locanda, das Restaurant des Capra. Dort zaubert Oliver Glowig mit Freude, Leidenschaft und zwei Michelin-Sternen dekoriert, verschiedenste Gipfel des Genusses.

Neugierig wie ich bin, bestellte ich nicht, sondern richtete aus, dass ich mich gerne überraschen lassen möchte. Ich wurde nicht enttäuscht. Als Vorspeise wurde mir von einer umwerfend hübschen Lady ein knackiger Obst- und Gemüsesalat mit geschmorten Tomaten und Balsamico gebracht. Wobei ich diesen Teller kaum als Salat betrachten würde, eher als „gemischte Kunst“.

SHIRLEYOBSTGEMUESE

Nachdem ich es über mich brachte, dieses Kunstwerk mithilfe einer Scheibe Brot bis auf das letzte Tröpfchen Sauce zu vertilgen, wurde schon der nächste Gaumenschmaus gereicht. Mein Angetrauter bekam Entenbrust mit Schwarzwurzelpürée und Rosenkohl. Zitat: „Ah mega ! Die beste Variation von Ente, welche ich je zwischen den Zähnen hatte.“

SHIRLEYENTE

Als Nachtisch bekam meine Neugier einen mit Olivenöleis und einer Blaukohl-Infusion gepimpten Walliser Rüeblikuchen. Mein Sohn bestand darauf, trotz eines riesigen Stücks Schoggikuchen vor sich, den Rüeblicake zu probieren. Er ass alles auf. Kinder sind und bleiben die ehrlichsten Kritiker.

SHIRLEYRUEBLI

Saas Fee wird rund 300 Tage im Jahr von der Sonne geküsst. Dazu liegt auf den Pisten das ganze Jahr Schnee. Dann gibt es noch die weltweit höchste Seilbahn, ein sich drehendes Restaurant und eine spektakuläre Gletscherabfahrt. Diese Abfahrt durfte ich am nächsten Tag antreten. Wonach ich, kaputt aber glücklich, in mein Capra Bett fiel.

SHIRLEYKO

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