Ein jugendlicher Blick auf das Gastgewerbe

Saphira Saurer ist 17 Jahre alt und das Gesicht der Nachwuchskampagne Gastro Story von Gastro Graubünden. Als Reporterin hat die Kantonsschülerin in den vergangenen Monaten Persönlichkeiten der Bündner Hotellerie und Gastronomie besucht und auf die Chancen einer Ausbildung in der Branche aufmerksam gemacht. Ein Rückblick.

Statt mit Schulbüchern und Hausaufgaben hat sich die Kantonsschülerin Saphira Saurer aus Chur in den vergangenen Wochen mit Social Media Accounts und Lebensläufen befasst. Mit gezücktem Smartphone und einem Kamerateam im Rücken hat sie sich insgesamt fünf Mal aufgemacht, um in der neuen Ausgabe der Gastro Story einen Blick hinter die Kulissen der Hotellerie und Gastronomie zu werfen. Die Kampagne ist im August gestartet und nun mit der fünften Episode zu einem Ende gekommen. Wir fragen bei Saphira nach, wie das Projekt für sie war.

Saphira, was gibt es in der Gastro Story zu sehen?
Vor allem spannende Menschen, die in der Hotellerie und Gastronomie berufliche Erfüllung gefunden haben. Ich befrage sie zu ihrem Werdegang und erkunde die Möglichkeiten für Jugendliche in der Branche.

Warum das Ganze? Was war das Ziel des Projekts?
Gastro Graubünden möchte mit der Gastro Story Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Branche bieten und sie schlussendlich auch für eine Lehre in der Hotellerie und Gastronomie gewinnen.

Was war dein persönliches Highlight?
Für die Episode mit Lea Caluori sind wir nach Kopenhagen gereist. Die Stadt ist der Hammer und es war ein Riesenspass, mit Lea über ihre Reisen zu reden. Dass das Noma zu den besten Restaurants der Welt gehört, war da für mich fast schon eine Nebensache (lacht).

Wie ist es dazu gekommen, dass du zur Reporterin wurdest?
Eine Freundin hat den Aufruf von Gastro Graubünden auf Facebook gesehen und mir gesagt, das sei doch genau mein Ding. Da konnte ich eigentlich nicht widersprechen. Ich habe mich dann mit einem Video beworben und den Job bekommen. Das hat mich sehr gefreut.

Was nimmst du für dich aus dem Projekt mit?
Ich fand es inspirierend, all diese Menschen zu treffen und zu sehen, was es braucht, damit ein gastronomisches Unternehmen funktioniert. Ich war auch überrascht wie vielfältig die Möglichkeiten in der Branche sind – dass man im Service eines lokalen Restaurants genauso einen coolen Job machen kann, wie in der Küche eines grossen Luxushotels im Ausland. Und mit entsprechender Weiterbildung kann man sogar seinen eigenen Betrieb eröffnen.

Wird man in Zukunft noch mehr von dir sehen? Was sind deine Pläne?
Ich kann mir gut vorstellen, wieder einmal so etwas zu machen. Ich werde im Januar das Theaterstück «Peter und der Wolf» in Chur moderieren, das wird man dann auch auf Social Media verfolgen können.

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