Stadtgerichte im Zeichen der «Kulinarischen Zukunft»

Das Kulinarikfestival FOOD ZURICH findet vom 16. bis 26. September statt. Es steht ganz im Zeichen der «Kulinarischen Zukunft» und tischt ein reichhaltiges Menü an richtungsweisenden Events auf. Was wir uns auf den Teller schöpfen, soll den Menschen gesünder machen und die Umwelt schonen. Das zeigen uns auch über 30 Restaurants, die ihren Gästen in der Festivalzeit ihre Version der Kulinarischen Zukunft auftischen. Mehr Beispiele zu den Stadtgerichten findest Du in diesem Blogbeitrag.


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Santa Lucia (Bindella)

Dass Tradition und Zukunft sich nicht ausschliessen, zeigt die Santa Lucia mit dem wohl traditionellsten Gericht Italiens: Die Pizzaioli machen aus der Pizza eine vegane Version und belegen sie mit Caponata und Nüssen. Caponata ist ein süss-saures Gemüsegericht aus der Arme-Leute-Küche Siziliens, das unfassbar gut schmeckt und wunderbar in die Spätsommertage passt. Weniger Fleischgerichte auf der Karte, mehr Take-Away und Delivery: Das sind die Pfeiler, die das Santa Lucia in Zukunft noch stärker ausbauen will

 

 

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ODEON

Wenn ein Traditionsbetrieb wie das Odeon am Bellevue einen veganen Burger auf die Karte nimmt, dann mögen wir Zürich besonders gerne. ,Nur eins ist sicher: Nichts ist sicher’, sagen die Betreiber, wenn sie auf die letzten 1,5 Jahre zurückblicken. Nur so viel sei gewiss: Die Zahl der Vegetarier*innen und Veganer*innen steige immer mehr und es sei die Aufgabe der Restaurants, auf die wechselnden Bedürfnisse einzugehen. Darum gibt’s auf der Karte neu den Odeon Beyond Burger mit Barbecuesauce, Veganaise, Tomaten und Zwiebeln. Speziell fein: Die Odeon Chips dazu, die sie mit ihrem eigenen Rosmaringewürz verfeinern. Hingehen, Burger bestellen, einen Drink dazu geniessen und den Puls der zukunftsorientierten Stadt spüren.

 

 

Stadtgericht_carlton-9353Carlton

Das Restaurant Carlton hat nicht nur 14 Gault Millau Punkte, sondern auch ein richtig spannendes Stadtgericht für dich kreiert: das Lucky Shrimp Mille-Feuille, ein fein geschichtetes Mini-Kunstwerk. Zum Thurgauer Apfel, Rande, Bronzefenchel, Strudelteig und Alpenkräutersud gesellt sich Shrimp. Und zwar kein Importierter, sondern aus der Lucky Shrimp Zucht im Kanton Zürich: die ökologische und regionale Alternative zu ausländischen Crevetten. Unter Kulinarischer Zukunft verstehen die Betreiber nämlich, den Fokus auf regionale Produkte zu setzen und sie mit Respekt zu verarbeiten. Das merkt man bei diesem sorgfältig zusammengestellten Gericht. Der Shrimp ist so hochwertig, dass er in diesem Gericht roh verarbeitet wird. Das verspricht eine wunderbare Konsistenz, eine leichte Süsse und erdige Nussigkeit.

 


Karl der GrosseStadtgericht_karl

Das frisch renovierte Bistro Karl der Grosse ist ein städtischer Betrieb, der gegen Foodwaste einsteht und die Verarbeitung von Produkten von Zürcher Produzent*innen fördert. Dazu passt ihr innovatives und umweltbewusstes Stadtgericht: Zürcher Knusperbölleli aus Gersten, Brot und Rüeblimousse – alles aus lokalen Produkten von SlowGrow und ACKR, Sprossen von UMAMI, Hanfsamen vom AlpenPionier und Honig von Wabe3. Ihr Wunsch? Dass jemand herzhaft in ihr Stadtgericht beisst und dann feststellt: "So gut schmecken Produkte aus Zürich vereint!"

 


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Bild und Text: Food Zürich

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