Kulinarischer Herbst

In Zusammenarbeit mit GastroGraubünden lanciert alpinavera vom 27. September bis 17. November 2019 den „Kulinarischen Herbst“ mit Gerichten aus regionalen Produkten.


Spezialitäten aus regionalen Zutaten werden immer beliebter. Die Gastronomie hat diesen Trend erkannt. Immer mehr Restaurants setzen auf Regionalität auf dem Teller und der Küchenchef arbeitet eng mit einheimischen Anbietern zusammen. Dies haben alpinavera und GastroGraubünden in Zusammenarbeit mit den Gastroverbänden in Glarus und Uri dazu bewogen, sich für kulinarische Angebote in den Restaurants zu engagieren.

60% regionale Zutaten

Der „Kulinarische Herbst“ ist eine Promotionskampagne für Betriebe, die regionale Spezialitäten anbieten. Rund 20 Restaurants aus Graubünden, Uri und Glarus bieten dabei regionale Gerichte an. Regionale Gerichte sind jene, die den schweizweit verabschiedeten Richtlinien für Regionalprodukte für die Gastronomie entsprechen. Konkret heisst das insbesondere, dass ein Gericht zu mind. 60% aus regionalen Zutaten besteht und eine Auswahl an einheimischen Getränken angeboten wird. Dort, wo die Zutaten nicht aus der Region stammen können, weil sie dort nicht wachsen, können Schweizer Produkte verwendet werden. So darf z.B. in Graubünden Capuns nur dann als echtes Regionalprodukt ausgezeichnet werden, wenn Bündner Mehl verwendet wurde. In Uri wiederum gibt es keinen Getreideanbau. Das Mehl für Urner Spezialitäten darf aus der übrigen Schweiz stammen.

„Als Marketing- und Kommunikationsplattform für zertifizierte Regionalprodukte sind wir sehr glücklich über das Bedürfnis nach mehr Regionalität auf der Teller“ freut sich Jasmine Said Bucher, Geschäftsführerin alpinavera.


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Neue Ideen für ein regionales Angebot

„Auch wenn die Anwendung der Gastronomierichtlinien eine Herausforderung für das Bestellwesen und die Logistik der einzelnen Restaurants darstellt, ist der Prozess hin zum echten regionalen Menü doch sehr spannend. Wir wir müssen dabei lernen, dass Regionalität nicht nur heisst, beim Bäcker im Dorf einzukaufen. Wir müssen auch hinterfragen, woher die Zutaten für das Brot kommen“, so Marc Tischhauser, Geschäftsführer GastroGraubünden. Dank eines Projektes wie dem Kulinarischen Herbst ergäben sich für die Gastronomiebetriebe neue Ideen für ein regionales Angebot. Und es fördert Kontakte zu den Produzenten, die nachhaltig genutzt werden können.


Quelle: GastroGraubünden


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