Gewürze - jeder kennt sie, jeder nutzt sie

Tagtäglich benutzen wir Gewürze. Egal ob Pfeffer, Basilikum oder Oregano - Gewürze sind aus unserem Vorratsschrank nicht wegzudenken. Michi und Fabi von WÜRZSTOFF aus Basel haben Gewürzmischungen kreiert, die unser tägliches Kochen erleichtern und bereichern. Handmade Gewürze, ohne künstliche Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker- einfach Gewürze zum Geniessen.

Der Beginn einer kreativen Freundschaft…
Michi und Fabi kennen sich schon seit 2013, beide kommen aus dem Bereich der Gastronomie und beide besitzen eine grosse Leidenschaft für leckere Produkte, gutes Essen und kreative Kompositionen. Wie das aber oft so ist, die zündende Idee etwas im Bereich Gewürze zu machen kam erst viele Jahre später. Im März 2020 fiel dann der Startschuss für ihr gemeinsames Projekt, Gewürzmischungen nach ihren eigenen Vorstellungen herzustellen.

Gewürze - jeder kennt sie, jeder nutzt sie
Der Markt an Gewürzen und Mischungen ist in grossen Herstellern und Mini-Manufakturen aufgeteilt. In den Regalen im Supermarkt lässt sich sicher eine kleine Auswahl an passenden Gewürzmischungen finden - wirft man aber einen Blick auf die Zutatenliste von einigen internationalen Herstellern, wird einem schnell klar, dass hier irgendwas komisch ist. Maltodextrien, Mononatriumglutamat und Streumittel sind Begriffe, die wir nicht gerade mit der herrlich duftenden Welt der Gewürze in Verbindung bringen. Dies sind eher Stoffe, die wir aus dem Chemieunterricht kennen. Jedes dieser Stoffe hat eine bestimmte Funktion, ob Streckungsmittel, Geschmacksverstärker und als Schutz vor Verklumpungen.

Dass es problemlos auch ohne diese Substanzen geht, beweisen wenige Gewürzhersteller, so auch Fabi und Michi von WÜRZSTOFF: “Das ist eine Entscheidung, die wir von Anfang an getroffen haben und wir sind stolz darauf. Wir könnten uns vieles vereinfachen, wenn wir auf Zusatzstoffe zurückgreifen würden.“ Die einzelnen Gewürz- und Gemüsekomponenten beziehen beide von einem ausgewählten Schweizer Händler. Auch beim Import achten sie sehr genau auf Qualität und haben auch hier einen Partner gefunden, der ihnen das gewährleisten kann.

Warum eigentlich Gewürzmischungen?
Im Bratenrezept steht: einen Teelöffel „Kümmel“, alles klar, dann besorge ich den noch. Und was dann? Dann steht die angebrochene Packung vergessen im Schränkchen über dem Herd. Wer kennt das nicht? Die Mischungen von WÜRZSTOFF sind individuell, einfach zu verstehen und universal in der Verwendung. „Fleischgewürz“ mal zu Kartoffeln und Ofengemüse, „Tomatenwürze“ für den Salat oder als Marinade. Statt fünf einzelne Gewürze zu kaufen, erledigen drei Teelöffel WÜRZSTOFF die ganze Arbeit und lässt uns gleichzeitig kreativ werden. Hier wird kein Massenprodukt hergestellt, das so verändert wurde, dass es beinahe jeden möglichen Geschmack annehmen kann. Jede Würzmischung wird von beiden eigenhändig abgefüllt, die Dose mit doppeltem Boden verschlossen und beklebt und das alles ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker.

Handwerkskost at it`s best.




Rezept zum ausprobieren
Paniertes Sellerieschnitzel

Bild Sellerieschnitzel

Zutaten:


1                         Sellerie-Knolle
3-4TL              WÜRZSTOFF Fleischgewürz
etwa 50g       Paniermehl (ungewürzt)
wenig              Weissmehl
2                        Eier
Etwas             Salz, Bratcrème

  1. Den Knollensellerie in etwa 1cm dicke Scheiben schneiden. Bei einer grossen Knolle rechnet man mit 3 halbierten Scheiben pro Person
  2. Die Sellerie-Scheiben für ungefähr 10 Minuten in kochendem Salzwasser gar-kochen
  3. Wenn die Zeit vorbei ist, die Scheiben aus dem Wasser nehmen und kurz auskühlen lassen (sie müssen nicht kalt sein, die Temperatur sollte aber unter 62 Grad, damit das Ei nicht stockt)
  4. Das Paniermehl mit dem WÜRZSTOFF Fleischgewürz verrühren
  5. Die ausgekühlten Sellerie-Scheiben erst im Mehl, dann im Ei und zum Abschluss in der WÜRZSTOFF-Paniermehl-Mischung wenden
  6. Die Bratcrème in einer Pfanne erhitzen und die Schnitzel darin goldbraun braten – en guete!


Mehr zu Würzstoff und den Gewürzmischungen
Mehr zu Genuss.Kompass
Bild und Text: Genuss.Kompass

 

 

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